Geldsegen für Ostmark und Donauhort

Bei Kultur und Frauen wird in Oberösterreich gespart, für deutschvölkische Burschenschaften fließen Förderungen

Bericht: Martin Mlineritsch
Politik, FALTER 02/19 vom 09.01.2019

Ostmark" und "Donauhort" können sich freuen. Sie sind zwei jener deutschnationalen Schüler-Burschenschaften, deren oberösterreichischer Dachverband seit 2006 insgesamt 725.000 Euro von der Stelle für "Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft" der oberösterreichischen Landesregierung erhielt. Das zeigt der Förderbericht des Landes Oberösterreich. 2012 gab es sogar 50.000 Euro Extra-Körberlgeld an den "Verein zur Ausrichtung des Pennälertages".

Stolze Beträge dafür, dass der geförderte "Landes Delegierten Convent Oberösterreich" (LDC) nur 15 pennale Burschenschaften vertritt und nahezu keine Auskünfte über seine Aktivitäten gibt.

Zum Vergleich: Auf Bundesebene erhält der Österreichische Pennäler Ring (ÖPR), der österreichweite Dachverband, dem auch die Bünde des LDC angehören, pro Jahr 38.000 Euro Bundesjugendförderung.

Dass es sich bei den im LDC organisierten Verbindungen um keine harmlosen Folklorevereine handelt, sagt Robert Eiter, Sprecher des oberösterreichischen

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