Stars ohne Lampenfieber

Roboter machen Angst und Hoffnung. Immer häufiger bevölkern sie auch die Theaterbühnen

Überblick: Martin Pesl
Feuilleton, FALTER 03/19 vom 16.01.2019

Schauspielerinnen und Schauspieler fürchten nichts mehr als Kinder und Tiere. Sobald sie die Bühne betreten, sind sie die Stars. In den letzten Jahren ist mit dem Roboter ein weiterer Konkurrent um die Publikumsgunst hinzugekommen. Die Reaktionen sind ähnlich: Weiß er, was er tut, und warum? Ist er nicht herzig, wie er da scheinbar alleine im Raum herumfährt? Vor allem aber schadenfroh: Was werden die Menschen machen, wenn er sich nicht so verhält, wie ihm -mittels Programmierung - befohlen wurde?

Je intensiver das Thema technologischer Fortschritt diskutiert wird, desto mehr ferngesteuerte Maschinen und künstliche Intelligenzen bevölkern die Bühnen. Zwei Wiener Kunstkollektive - Blind Date und Anulla -haben sich nun zusammengetan und eine Performance ausschließlich für Roboter entwickelt. "Union of Global Artificial Intelligence (U.G.A.I.)" wird am 17. Jänner im Wuk uraufgeführt.

Das Stück zeigt die Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft intelligenter Maschinen und Systeme,

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