"Macht wird im Theater mystifiziert"

Die Regisseurin Bérénice Hebenstreit über Hierarchien am Theater und ihre aktuelle Inszenierung "Watschenmann"

Interview: Sara Schausberger
Feuilleton, FALTER 04/19 vom 23.01.2019

Heinrich will der beste Watschenmann Wiens werden. Auf der Straße bietet er den Leuten an, ihn zu schlagen, an ihm sollen sie sich den Krieg aus der Seele prügeln. Karin Peschkas 2014 erschienener Roman "Watschenmann" spielt im Wien der 1950er-Jahre. Es wird wieder aufgebaut, die Sozialdemokratie hält Einzug, jetzt könnte alles wieder gut sein. Doch die Nachkriegsgesellschaft ist traumatisiert.

Nun dramatisiert Bérénice Hebenstreit das preisgekrönte Buch fürs Volx/Margareten.

Hebenstreit ist nicht nur Theaterschaffende, sondern auch politisch aktiv. Seit zwei Jahren ist die Wienerin bei der globalisierungskritischen Organisation Attac. Auf dem Online-Nachrichtenportal mosaik-blog.at veröffentlicht sie kritische Texte zum Thema Gendergerechtigkeit am Theater, etwa über die sexistische Nestroypreisverleihung oder die viel zu hohe Männerquote an den großen Häusern. Auch beim Gespräch in der Bibliothek des Volkstheaters vertritt die Regisseurin klar Position.

Falter: Frau Hebenstreit,

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  1662 Wörter       8 Minuten

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