"Dieser Film ist fast wie Oper"

Unschuld und Gewalt: Oscar-Preisträger Barry Jenkins über sein neues Werk, Rassismus und Autor James Baldwin

VORSTELLUNG: SABINA ZEITHAMMER /BERLIN
Feuilleton, FALTER 09/19 vom 27.02.2019

An viel erinnere ich mich nicht", sagt Barry Jenkins über jenen Oscar-Abend, der Geschichte geschrieben hat. Bei der Auszeichnung des besten Films kam es 2017 zum Fauxpas, das Leinwandmusical "La La Land" wurde irrtümlich ausgerufen. Nach einiger Verwirrung durfte Jenkins den Preis für sein Drama "Moonlight" entgegennehmen.

Dieser "Schockmoment" veränderte alles. Bettelte der Regisseur und Drehbuchautor zuvor um Zustimmung für seine Ideen, "war es nun auf einmal notwendig, Nein zu sagen, denn es gibt so viele Möglichkeiten, und nicht alle sind gut". Doch das neue Projekt des 39-Jährigen, der wie der Protagonist in "Moonlight" in einem schwarzen Armenviertel in Miami aufgewachsen ist, war bereits geplant. Jenkins' dritter Langfilm ist eine Adaption des Buchs "If Beale Street Could Talk" von James Baldwin.

Die Geschichte einer von Rassismus und Gewalt bedrohten Liebe erschien 1974 als vorletzter Roman des US-amerikanischen Schriftstellers und Bürgerrechtlers (1924-1987), dessen Werk

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  811 Wörter       4 Minuten

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