Ausland Die Welt-Kolumne

Mit Kim will Donald Trump zum Friedensnobelpreis

RAIMUND LÖW
Falter & Meinung, FALTER 09/19 vom 27.02.2019

Sebastian Kurz hat den Besuch bei Donald Trump mit kühler Distanz absolviert. Es gab weder Anbiederungen noch Peinlichkeiten. Mit der Bemerkung, dass der US-Präsident in der Außenpolitik auch Erfolge zu verzeichnen hat, hatte der österreichische Kanzler recht. Zu besichtigen diese Woche beim amerikanisch-nordkoreanischen Gipfel in Hanoi. Das Tauwetter in Korea ist die gute Nachricht in einer düsteren internationalen Situation.

Noch vor zwei Jahren testete Nordkorea Interkontinentalraketen. Trump drohte mit einem Atomkrieg. Ganz Ostasien befürchtete einen Konflikt, in den rasch auch China und Russland hineingezogen worden wären. Jetzt klopft der Präsident der Vereinigten Staaten Nordkoreas Diktator Kim Jong-un auf die Schulter. Bei einer Rallye im letzten Jahr gab sich Trump "verliebt". "Er schreibt mir schöne Briefe", lässt er seine Fans wissen.

Die Freundschaftsgesten für den Diktator sind mehr als eine persönliche Marotte. Trump mag autoritäre Führer und Diktatoren. Kim Jong-un

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