7 Sachen, die Sie über die SCHAFE AUF DER DONAUINSEL nicht wussten

Stadtleben, FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Warum weidet bald eine Schafherde auf der Donauinsel?

Die Schafe sollen die Grünflächen abgrasen und dadurch die Landschaft pflegen. Außerdem soll der Schadstoffausstoß auf der Insel reduziert werden.

Die ganze Insel?

Nein. Die Donauinsel ist 21 Kilometer lang und bis zu 250 Meter breit. Das schafft auch das robusteste Krainer Steinschaf nicht. Die Tiere grasen nur auf der Nordseite der Insel.

Das was?

Das Krainer Steinschaf. Eine Rasse aus den Julischen Alpen im Dreiländereck Österreich/Slowenien/Friaul. Es ist meistens schwarz-weiß gefleckt.

Wird man weiterhin auf der Donauinsel Rad fahren, abhängen und nackt baden können?

Die Schafe umgibt ein Weidezaun.

Was hat das alles mit dem Klimawandel zu tun?

Der Klimawandel setzt der Vegetation und der Tierwelt auf der Donauinsel arg zu. Das ist umso schlimmer, als die Donauinsel als grüne Schneise hilft, die Stadt insgesamt abzukühlen.

Autsch.

Eben. Deshalb soll nun ein EU-Projekt gezielt mit Maßnahmen entgegenwirken. Die Schafe sind ein Teil davon.

Gefährlich sind die Schafe nicht?

Das Steinschaf gilt als sehr zutraulich und dem Menschen zugewandt. Außerdem hat nur jedes zehnte Tier Hörner.

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