Fragen Sie Frau Andrea

Warum die Leberwurst beleidigt ist

Andrea Maria Dusl beantwortet knifflige Fragen der Leserschaft

Andrea Maria Dusl
Kolumnen, FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Liebe Frau Andrea, letztens haben wir mit unseren Kindern am Esstisch gerätselt, wie denn wohl eine Leberwurst "beleidigt" sein könnte! Etwa, weil diese bald darauf ihrer Bestimmung zugeführt werden würde?

Liebe Grüße, Paul Koll, Gemeinlebarn, Niederösterreich, per E-Mail

Lieber Paul,

als Leberwurst bezeichnen wir Streichwurst pastenartiger Konsistenz, die in Därmen oder Glastiegeln abgefüllt wird und gleichmäßig aufgetragen werden kann. In der Regel wird sie aus Schlachterzeugnissen vom Hausschwein hergestellt. Der geschmacksbestimmende und namensgebende Bestandteil ist die Leber. Ihr Anteil beträgt je nach Rezept bis zu 40 Prozent, liegt aber meist darunter, zwischen zehn Prozent bis einem Drittel der Brätmasse. Ein höherer Leberanteil würde zu aufdringlichem Leberaroma führen, die Verwendung von Rindsleber bitteren Geschmack und dunklere Farbe erzeugen. Die teurere Kalbsleber eignet sich gut, hat aber keine nennenswerten Geschmacksvorteile. Die (noch unbeleidigte) Leberwurst

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  325 Wörter       2 Minuten

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