Born to be mild: die 220-Volt-Vespa

Mit der "Elettrica" gibt es jetzt eine E-Vespa. Vielversprechend, aber noch nicht ganz überzeugend

TESTFAHRER: TOM ROTTENBERG
Stadtleben, FALTER 14/19 vom 03.04.2019

Und wo ist jetzt die nächste Steckdose? Denn den Akkublock rausnehmen und mitnehmen spielt es nicht. Die 25-Kilo-Batterie ist solide verbaut. Sie sitzt, wo früher der Motor lag: unter der Plastikwannne unter der Sitzbank. Wo der Tank war, ist das Stromkabel. Spiralig. 2,5 Meter lang.

Aber: Wo finden Sie eine Steckdose, die 2,5 Meter von der Gehsteigkante entfernt ist, an der Sie ein Kabel vier Stunden anstecken können, ohne dass ein Fußgänger drüber fliegt? Klar, es gibt E-Tankstellen. Für Tesla &Co. Die haben aber andere Stecker. Adapter? Verboten. Und E-Tankstellen mit dem gängigen 220V-Schuko-Ding gibt es in Wien sieben. sagt die E-Tankstellen-Such-Homepage. "Falsch, es sind 234", sagt Wien-Energie. Mag sein. Aber fast alle sind in Garagen. Oder auf Supermarktparkplätzen: "Der Fokus liegt eben auf E-Autos," sagt die Wien-Energie-Sprecherin. "E-Autobesitzer haben meist auch einen Garagenplatz." Anders gesagt: Wer sein Fahrzeug nur auf der Straße abstellen kann, weder Garage,

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