Geld ist dicker als Wasser

Wem das österreichische Trinkwasser gehört und wie sich Heinz-Christian Strache die Versorgung der Zukunft vorstellt

Eva Konzett
17.05.2019

Foto: Darko Vojinovic / AP / picturedesk.com


Ein Geschäft, bei dem es nur Gewinner gibt. Nichts weniger schwebte Heinz-Christian Strache an jenem Abend in der spanischen Villa vor, als er seinem Gegenüber freiheraus das vielleicht größte österreichische Wahrzeichen anbot: das Trinkwasser. Auch um das „weiße Gold“, wie Strache es nennt, geht es in dem Videomaterial, das der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel übergeben wurde, und das vor der Veröffentlichung vom Falter eingesehen werden konnte.

Nicht ganz und gar sollte die vermeintliche Oligarchennichte Österreichs Wasser haben dürfen, da reagierten die Österreicher „allergisch“. Der Staat solle das Wasser nicht privatisieren, aber einen Betreiber engagieren, der „das privatwirtschaftlich managt“, erklärte Strache. Dadurch würde der Staat Geld verdienen und könnte Schulden zurückzahlen. Aber auch der „Benefit für den privaten Betreiber“ solle stimmen. Straches Fazit: „Des hat Sex. Des hat Sex, genau“.

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  785 Wörter       4 Minuten

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