„Vorbei am Rechnungshof“

Wie Parteien in Österreich Spendengelder nehmen. Und warum sie niemand dabei kontrolliert

Eva Konzett
17.05.2019

Foto: ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com


Für Harald Vilimsky war die Sache im Jänner dieses Jahres noch glasklar: „Milliardären, Industrie und großen Unternehmen soll es künftig verboten werden, sich in die Politik einzukaufen“, sagte der FPÖ-Generalsekretär der Kronen Zeitung. Parteispenden über 3500 Euro sollten überhaupt verboten werden. Die klassische Parteienförderung „reiche völlig aus“.

Eineinhalb Jahre früher hatte sich das beim Parteichef Heinz-Christian Strache noch etwas anderes angehört: Wenn die vermeintliche russische Millionärserbin „positiv gestimmt sei, könne sie uns jederzeit an den Verein spenden“, sagt Strache in einer Villa auf Ibiza. So ist es auf dem Videomaterial zu sehen, das der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel übergeben wurde und das vor der Veröffentlichung vom Falter eingesehen werden konnte.

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