Holzer im Grätzel: Halterbach


Florian Holzer

Stadtleben, FALTER 23/19 vom 05.06.2019

Gute fünf Kilometer sind es, die der Halterbach von seinen Quellen am Fuß der Sophienalpe bis zur Mündung in den Wienfluss in Hütteldorf zurücklegt. Damit ist der Halterbach der längste oberirdisch fließende Bach Wiens, etwa eine Stunde braucht man zu Fuß, um ihn abzuwandern, was sich übrigens recht kurzweilig gestaltet und wobei es außerdem nicht an Labestellen und Einkehrmöglichkeiten fehlt.

Das beginnt schon einmal am Anfang der Tour im Gasthaus Prilisauer. Seit 1882 befindet sich dieses Gasthaus in Familienbesitz und kündet noch von den Zeiten, als man mit den Straßenbahnen bis zur Endstation fuhr, dort dann ein bisschen im Wald spazieren ging und dann bald zum Essen einkehrte, Sommerfrische des kleinen Mannes sozusagen. Das machten so viele, dass das ganze Halterbachtal von Gasthäusern nur so wimmelte, Prilisauer, Zum Sanften Heinrich, Knödelhütte, Rieglerhütte und wahrscheinlich noch ein paar.

Auf diese Tradition wird beim Prilisauer jedenfalls stets stolz verwiesen,

  890 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige