Buch der Stunde

David Bowie, Science Fiction & Aufklärungsfilme

Ulrich Rüdenauer
Feuilleton, FALTER 29/19 vom 17.07.2019

Die 70er-Jahre sind das Stiefjahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Nie standen sie im Mittelpunkt wie die goldenen Zwanziger oder die wilden Sechziger, an kulturkritischen Gesamtdarstellungen mangelt es. Sie gelten als eine Art Übergang -von der linken Utopie zum Neoliberalismus, von den Hippies zu den Yuppies. Damit aber wird man ihnen nicht gerecht, wie Jens Balzer zeigt.

In seinem Buch setzt sich der deutsche Popjournalist eingehend mit kulturellen Phänomenen der Zeit auseinander und spürt interessante Zusammenhänge auf. Für Balzer beginnen die 70er bereits 1969 mit Woodstock und der Mondlandung. Beides sind Höhe-und Wendepunkte. Einerseits kulminiert die Hippiebewegung in drei Tagen voll von "love, peace &music". Andererseits zeigt sich schon kurz darauf die Kehrseite dieses Traums. Die Manson-Family begeht bestialische Ritualmorde, das Altamont-Musikfestival gerät zu einem Fanal. Auch die Mondlandung weist in die Zukunft, demonstriert aber auch die Grenzen des Menschen: Welch Aufwand

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