Es geht um die Wurst

Wieder ein Versuch, den Würstelstand neu zu erfinden. Vielleicht der beste bisher


Florian Holzer

Stadtleben, FALTER 29/19 vom 17.07.2019

Wurst ist großartig. Wurst ist eine zivilisatorische Errungenschaft, weil es darum ging, sonst schwer zu verwertende Reste eines geschlachteten Tieres nicht nur schmackhaft, sondern auch haltbar zu machen. Durch Salzung, Trocknung, Räuchern, Kochen, Fermentieren oder alles zusammen. Die Vielzahl der Würste ist unendlich, konkret in Wiens Wurst-Kultur mischen sich polnische, ungarische, bayerische, deutsche und slowenische Einflüsse, bis zur vorigen Generation war Wurst ein nicht wegzudenkender Bestandteil heimischer Snack-und Ernährungskultur.

Hat sich geändert. Nitritpökelsalz, Fett, Fleisch, alles nicht so die großen Hits bei den jungen urbanen Menschen, Aufschnittplatte wich der Bowl, und einen besoffenen Abend beim Würstelstand mit einer Haaß'n zu beenden, ist längst nicht mehr selbstverständlich. Wirkte sich aus: Die Zahl der Wiener Würstelstände schrumpfte in den vergangenen Jahren dramatisch, was natürlich auch an der Attraktivität der asiatischen und orientalischen

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