Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Maurer Rathauspark


Florian Holzer

Stadtleben, FALTER 29/19 vom 17.07.2019

Für Leute, die nicht zu den 17.000 Bewohnern von Mauer zählen (oder Bewohner von Mauer besuchen), gibt es vier Gründe, um nach Mauer zu kommen: die Wotruba-Kirche, den Heurigen Zahel, den Heurigen Steinklammer oder einen der Heurigen in der Maurer Lange Gasse (und hier bevorzugt: Edlmoser, Grausenburger oder Hofer).

Abseits seiner äußerst lebendigen Heurigenszene legt Mauer eine einigermaßen beharrliche Beschaulichkeit an den Tag und macht auch nicht den Eindruck, dass große Veränderungen -kulinarisch, gastronomisch oder sonstwie - hier besonders gefordert wären.

Aber es tut sich hier mehr als in vergleichbaren Vororten im Südwesten Wiens, muss man sagen, und das hat sicher mit dem Magnetismus der Heurigen zu tun. Richard Zahel, einstmals Autorennfahrer und erst in den 90er-Jahren weinmäßig in Erscheinung getreten, gilt als einer der Pioniere, was die Renaissance des Wiener Gemischten Satzes betrifft; er war Gründungsmitglied der (heute etwas überdominanten) Winzergruppe Wien

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