"Ein Versprechen von Facebook heißt nichts"

Roger McNamee half dem sozialen Netzwerk in seinen Anfangstagen. Nun warnt er davor

Anna Goldenberg
Medien, FALTER 41/19 vom 09.10.2019

Roger McNamee geht es wie vielen von uns. Als Facebook 2004 gegründet wurde, fand er die Idee großartig. Endlich ein soziales Netzwerk, das die Welt verbinden konnte. Doch dann folgte die Ernüchterung. Datenschutzprobleme, Fake News, Suchtpotenzial. Er wandte sich ab. Was den heute 63-Jährigen vom Durchschnittsuser unterscheidet: Der US-Amerikaner und langjährige Tech-Investor war einer der frühen Berater von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, von 2006 bis 2009. Er war es auch, der ihm Sheryl Sandberg als Co-Geschäftsführerin vermittelte.

Vor einigen Jahren ging er in den Ruhestand -und wurde Aktivist. Im Februar veröffentlichte er sein Buch "Zucked: Waking Up to the Facebook Catastrophe", im Dezember erscheint es auf Deutsch, nun ist er auf Europa-Tour, um vor Facebook zu warnen. Wenige Tage nach dem Interview mit dem Falter in Wien verkündete der Europäische Gerichtshof, dass Facebook künftig Hasspostings sowie inhaltlich gleichwertige Posts auch länderübergreifend löschen

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  1869 Wörter       9 Minuten

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