Der Offspace des Oligarchen

Die Albertina expandiert in das Künstlerhaus. Dessen Modernisierung forderte bereits ein erstes Opfer

Matthias Dusini
FEUILLETON, FALTER 48/19 vom 26.11.2019

Mäzen Hans Peter Haselsteiner übernahm das Künstlerhaus, das derzeit renoviert wird
(Foto: Katharina Gossow)

Der Schutzkarton verdeckt noch den Terrazzoboden, Arbeiter schrauben an den automatischen Schiebetüren herum. Das Künstlerhaus bereitet sich auf den großen Tusch vor. Im März 2020 wird das rundum sanierte Gebäude wieder öffentlich zugänglich sein.

Der Sammler Hans Peter Haselsteiner will Kunst zeigen und sich den Platz mit der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs teilen. Die einen sprechen von einer gelungenen Partnerschaft zwischen Staat und Wirtschaft, die anderen von einem kulturpolitischen Versagen, das die experimentelle Kultur der Selbstdarstellung eines Oligarchen opfert.

Dann kam der Millionär

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  1931 Wörter       10 Minuten

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