„Gefährdung des Kindeswohls“

Der Falter deckte brutale Methoden in der Ballettschule der Staatsoper auf. Nun liegt der Untersuchungsbericht vor. Er ist schonungslos

Florian Klenk
17.12.2019

Foto: Heribert Corn

Als Staatsopern-Direktor Dominique Meyer erstmals mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, in seinem getäfelten Büro an der Wiener Ringstraße im April dieses Jahres, da sprach der Manager mit leiser, aber entschlossener Stimme: „Ich bin sehr betroffen, wenn ich all das höre.“ Die Missstände, die Lehrerinnen und Schülerinnen gegenüber dem Falter zu Protokoll gegeben hatten, so stellte Meyer klar, „die wollen wir nicht und die dulden wir nicht“.

Denn es ging nicht um einzelne Verfehlungen, sondern um erschreckende strukturelle Missstände in einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt, einem mit Millionen Euro geförderten Kulturtanker, der täglich bis zu 2000 Menschen unterhält und Sponsorengelder bekommt. Und nun lagen auf einmal schwerste Vorwürfe auf dem Tisch: Misshandlungen, Respektlosigkeiten, Erniedrigungen. Die Recherchen des Falter schlugen international Wellen, die New York Times widmete dem Fall eine ganze Seite.


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  1185 Wörter       6 Minuten

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