Toxic Dreams im Wuk: Wer, wenn nicht er?

Die Nestroy-prämierte Theatersitcom "The Bruno Kreisky Lookalike" endet: Sie versöhnte politische Kunst und Unterhaltung

VERNEIGUNG: MARTIN PESL
FEUILLETON, FALTER 03/20 vom 15.01.2020

Zum Einstieg macht der Theatermacher Yosi Wanunu ein Geständnis: Für sein Land -der gebürtige Israeli ist jetzt österreichischer Staatsbürger -hätte er es schon besser gefunden, die SPÖ wäre durch die Ibiza-Affäre erstarkt. Für das Finale seiner Theatersitcom wäre es fatal gewesen.

Aufgrund der ersten sechs Folgen von "The Bruno Kreisky Lookalike" wurde Wanunus Gruppe Toxic Dreams mit dem Nestroy für die beste Off-Produktion ausgezeichnet. Dank ihres englischsprachigen Witzes und klaren Österreichbezugs hat die Serie einen gewissen Kultstatus erlangt. Auch im Finale wird behauptet, man sehe die Probe zu einer Aufzeichnung für den russischen Produzenten "Njetflix". Blinkende Schilder schreiben Applaus und Lachen vor. Das Publikum lacht aber sowieso, wann es will. Zieht eine Pointe nicht, rettet der Regisseur sie mit einem ironischen Kommentar.

Wie bei Serien üblich, gibt es ein "Was bisher geschah"-Filmchen. Viel geschah bisher aber eh nicht: Der Versicherungsvertreter Hermann

ANZEIGE
  354 Wörter       2 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Feuilleton-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!