Kabarett Kritik

"Woswasi": Thomas Maurer denkt nach

LEXIKON, FALTER 04/20 vom 22.01.2020

In seinem neuen Solo "Woswasi" assistieren Thomas Maurer zwei Denksysteme, Fredl und Alfred. Diese leitet der Kabarettist aus dem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" des israelischen Psychologen Daniel Kahnemann ab, das die Inspirationsquelle des Abends ist. Es geht um unterschiedliche Formen des Denkens. Fredl ist für die simplen Gehirnvorgänge zuständig, Alfred für die komplexen. Dazwischen steht Maurer als Jongleur seiner eigenen Gedanken. Aus klugen Reflexionen über menschenmögliches Wissen springt er in witzige Nebenhandlungen, um sich sodann einen Bleistift in den Mund zu stecken. Das macht dem Gehirn gute Laune. "Woswasi" ist ein satirisches Denkstück und wohl nicht nur einmal einen Besuch wert.

Stadtsaal, Fr, Sa, Do 20.00

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