Achtung, Einreiseverbot!

Wer gegen die Regeln des Porridge verstößt, begeht in Schottland fast Landfriedensbruch

GERICHTSBERICHT: KATHARINA SEISER
STADTLEBEN, FALTER 06/20 vom 05.02.2020

Diese Zeilen werden an einem historischen Tag geschrieben: dem des Brexit. Doch die Schottinnen und Schotten wollten mehrheitlich in der EU verbleiben. Ihnen ist diese kleine Hommage an ein unscheinbares, von seinem kulinarischen wie ernährungsphysiologischen Wert jedoch komplett unterschätztes Gericht gewidmet: den Porridge.

Ich mochte ihn auch nicht. Solange mir jemand "Haferbrei" zum Frühstück anbot, womöglich nackert ohne alles (der Brei), so lange lehnte ich entrüstet mit dem Hinweis auf intaktes Beißwerkzeug, tadellosen Geruchs-und Geschmackssinn, 1A-Gesundheitszustand und mein entweder zu geringes oder zu hohes Alter für Breikost ab. Dann kam vor etwa 20 Jahren mein Erweckungserlebnis, ausgerechnet in den USA.

Ich glaube mich zu erinnern, dass wir bei meiner Freundin Petra in Pasadena zum ersten Mal Porridge auf diese Art, wie ich ihn seither mache, zum Frühstück aßen. Es roch nach Butter und Gewürzen und nach köstlich geröstetem Getreide, und der Begriff "Porridge" wollte

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  859 Wörter       4 Minuten

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