Fliegen auf halbe Sicht

Zu spät, zu wenig fokussiert und vor allem intransparent: In Woche drei wächst die Kritik am Corona-Krisenmanagement der Regierung

BERICHT: NINA BRNADA, BARBARA TÓTH
POLITIK, FALTER 14/20 vom 01.04.2020

Zumindest die türkise Eigenlobmaschinerie funktioniert noch tadellos. "Danke, Sebastian, was du für unser Land und die Menschen in dieser schwierigen Zeit leistest", postet Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger auf Facebook unter einem Interview mit Sebastian Kurz in der Kronen Zeitung. Dort berichtet er mit "bebender Stimme" von schlaflosen Nächten und Notbetten im Kanzleramt. Kurz, der Held der Corona-Krise. Das ist das Bild, das der Kanzler jetzt von seinen PR-Arbeitern verbreiten lässt. Aber stimmt es auch? War Österreich tatsächlich besser vorbereitet als alle anderen? Wie übersichtlich ist die Krisenkommunikation? Und vor allem: Wer entscheidet derzeit eigentlich auf Basis welcher Erkenntnisse über die immer härter werdenden "Maßnahmen" wie das Gebot, Masken zu tragen, das ab Mittwoch dieser Woche überall dort, wo sich Menschen begegnen, gilt?

Nach zwei Wochen Ausnahmesituation beginnt die Schockstarre langsam zu weichen. Auch wenn Sebastian Kurz den "nationalen

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