Kommentar zur Bildungspolitik

Corona-Schulpolitik: Gemacht nur für das Bildungsbürgertum

BARBARA TÓTH
Falter & Meinung, FALTER 16/20 vom 15.04.2020

Parteipolitische Überlegungen spielen in der Corona-Krise keine Rolle? Die ÖVP will nur das Beste, unabhängig davon, wer sie gewählt hat? Für die Corona-Schulpolitik gelten diese Annahmen ganz sicher nicht. Es ist fahrlässig, wie die Regierung mit den Bedürfnissen, Sorgen und Nöten von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise umgeht und wie sie das Recht auf Bildung Woche für Woche hintanstellt und es zum individuellen Privileg erklärt.

Alles war beim Wiederaufbau nach Ostern wichtiger als die Frage, wie es nun konkret mit Kindergärten, Volksund Pflichtschulen weitergeht. Wer an seinem Haus herumbasteln will und neue Blumen braucht, weiß, dass er sie in den nun wieder geöffneten Bau-und Blumenmärkten bekommt. Schülerinnen und Schüler wissen nur, dass es eine Mini-Matura geben wird und sie sich nun Labtops leihen werden können. Was, wenn sie zuhause kein oder zu schwaches WLAN haben? Was, wenn sie sich in den virtuellen Lernwelten mit all den Plattformen, Online-Drives,

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  418 Wörter       2 Minuten

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