Trainingsverbot für den Hausverstand

Das "Ende des Sportverbotes" betrifft lediglich Elitesportler - dem Breitensport bringt es nichts

TOM ROTTENBERG
STADTLEBEN, FALTER 17/20 vom 22.04.2020

Die Studie, aus der der Vizekanzler zitierte, ist gar keine. Das hatten - Tage bevor Werner Kogler Mittwoch vergangener Woche erklärte, welche Sportarten wann wo und wie wieder ausgeübt werden könnten - sogar die Autoren selbst betont. Doch da war der Schaden bereits angerichtet -und zwar weltweit. Wobei die Kronen Zeitung mit ihrer Alarmmeldung da wohl den Vogel abgeschossen haben dürfte: "Viren verbreiten sich beim Laufen stark nach hinten", hatte sie gewarnt.

Dabei hatten die Physiker und Aerodynamiker der Universitäten Leuven und Eindhoven etwas ganz anderes publiziert: ein (wissenschaftlichen Studienanforderungen nicht entsprechendes) Erklärmodell, in dem sie zeigten, wieso ein Mensch, der schneller als mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs ist, mehr Abstand zu seinem Vordermann halten sollte, um nicht in dessen "Abluft" zu geraten, als einen oder 1,5 Meter. Eine "Corona-Sport-Studie", betonte der Urheber, Bert Blocken, dann verzweifelt, sei das mitnichten: Er sei Physiker, kein

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