„Es geht um die unbedingte Melodie“

Der Musiker Roland Neuwirth, Erfinder des Neuen Wienerlieds, über Corona, Konturen in der Kulturpolitik und Eigenheiten der Wienermusik

Stefanie Panzenböck
FALTER:WOCHE, FALTER 21/20 vom 19.05.2020

Noch immer herrscht Stille in den Konzertsälen des Landes, auch das große Wienerlied-Festival Wean Hean musste abgesagt werden. Das Wiener Volksliedwerk, das den Konzertreigen veranstaltet, ruft nun zu einem Kompositionswettbewerb auf. Gefragt ist ein Wienerlied in der Instrumentierung eines Schrammelquartetts. Schirmherr ist der Musiker Roland Neuwirth, der das Wienerlied in den 1970er-Jahren neu erfunden hat und mit seiner Band Extremschrammeln jahrzehntelang erfolgreich war. 2016 trat er von der Bühne ab, doch eineinhalb Jahre später kam er wieder zurück. Er übertrug Schuberts „Winterreise“ ins Wienerische und nahm mit dem radio.string.quartet eine CD auf, „Erd‘“, die im Juni präsentiert werden soll.

Zu seinem 70. Geburtstag will Neuwirth im November ein musikalisches Fest im Konzerthaus feiern, unter dem Motto „Schall und Rauch“: „Weil ich ein starker Raucher bin, aber auch, weil die Musik eine flüchtige Kunst ist. Kaum gespielt, schon vorbei.“


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Falter: Herr Neuwirth, auf Ihrer Website findet man das Lied „I hab die Welt neuch erfundn“, das auch zur Corona-Realität passt. Wie finden Sie die neu erfundene Welt um uns herum?

Roland Neuwirth: Der Titel ist von einer Redensart abgeleitet, die heute nicht mehr gebräuchlich ist. Wenn man eine Nacht durchzecht und -diskutiert hat, dann hat man beim Abschied gesagt: „Na, jetzt haben wir die Welt wieder neu erfunden.“ Eine ironische Aussage. Ich habe sie jetzt für ein Trennungslied verwendet, in dem ich eine Welt erfunden habe, in der die Frau, die Geliebte, nun nicht mehr vorkommt. Aber das Lied ist auch auf die aktuelle Situation übertragbar, und das ist ja schön, wenn ein Lied das zulässt.

Die neue Welt, in der wir leben oder leben sollen, wird von der Politik gern „Neue Normalität“ genannt. Was fällt Ihnen dazu ein?

Neuwirth: Das ist für mich der Überwachungsstaat, der uns da droht, in dem wir uns zum Beispiel diese Tracking-App in­stallieren sollen. Ich glaube nicht, dass nach der Corona-Krise diese Bestrebungen wieder aufhören werden. Die Regierung wäre schön deppert, wenn sie das sang- und klanglos vorüberziehen ließe. Sie will ja die Überwachung, weil sie Profit daraus zieht. Das ist meine große Sorge, die, glaube ich, sehr berechtigt ist. Sollte sie sich als falsch herausstellen, wäre ich darüber sehr froh.

Das heißt, Sie würden sich so eine App auch nicht herunterladen?

Neuwirth: Niemals. Ich denke nicht im Traum daran. Obwohl ich sagen muss, dass ich das, was die Regierung im Großen und Ganzen gemacht hat, nicht schlecht finde. Es ist sinnvoll, Abstand zu halten. Das ist eine Verantwortung, die ich wahrnehme. Jeder vernünftige Mensch tut das. Aber ich habe Angst vor dieser Obrigkeitshörigkeit der Österreicher. Sie lassen alles Mögliche mit sich machen.

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Wie erleben Sie persönlich die Situation?

Neuwirth: Ich habe mich aufs Land zurückgezogen, in mein Bauernhaus im Waldviertel. Da bin ich vollkommen frei, wie eh und je. Da ist niemand. Ich kann sogar fischen gehen, und da ist erst recht niemand. Mich persönlich betrifft das überhaupt nicht, außer, wenn ich zum Einkaufen in die Stadt fahren muss. Sonst bin ich sowieso immer allein und schreibe. Das Alleinsein bin ich gewohnt, von Kindesbeinen an. Ich bin nicht so ein sozialer Mensch und auch nicht so abhängig von sozialen Kontakten wie viele andere.

Warum von Kindesbeinen an?

Neuwirth: Ich war ein Sonderling. Draußen war das schönste Wetter, aber mir war das Texteschreiben und Musikmachen immer viel wichtiger. Währenddessen haben die anderen Fußball gespielt. Da hat es dann immer geheißen, der spintisiert schon wieder.

Künstlerinnen und Künstler sind von der Corona-Krise stark betroffen. Auch Sie haben eine Petition an die Regierung unterschrieben. In diesem Brief wird unter anderem umfassende finanzielle Unterstützung für die Kunstschaffenden gefordert.

Neuwirth: Da geht es um die nackte Existenz. Mein kleiner Beitrag ist, dass ich bei der AKM keine Notfalls-Unterstützung beantrage. Dadurch bleibt für die, die sonst wirklich nicht leben können, mehr. Ulrike Lunacek war eine unglückliche Wahl. Jetzt ist sie ja eh zurückgetreten. Sie hat nichts zu bieten gehabt, war ohne Konturen.

Wie meinen Sie das?

Neuwirth: Konturen entstehen aus einem gut fundamentierten Bewusstsein für Kunst und Kultur. Wir sprechen hier von einem Jahrtausende alten Fundament! Dazu braucht es mehr, als ein gleichgeschaltetes Gesicht aus der maingestreamten Beamtenecke, die sich „liberal“ nennt. Kunst muss frei sein! Sagen wir so: Es braucht zwei gleich lange Flügel, um sich zu erheben.

Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen Künstlern und dem Staat?

Neuwirth: Der Staat ist dazu verpflichtet, Kunst und Kultur zu schützen und den Künstlern das Überleben zu sichern. Vor allen denjenigen Künstlern, die schon was vorzuweisen haben. Der Staat fußt auf Kunst und Kultur, das ist das, was eine Gesellschaft ausmacht.

Viele Künstlerinnen und Künstler sind über Förderungen auch ohne Krise von der öffentlichen Hand finanziell abhängig.

Neuwirth: Das ist entsetzlich. Dann sind sie unfrei. Außerdem hat ihnen niemand angeschafft, dass sie Künstler werden sollen. Das haben sie sich selbst ausgesucht. Künstlersein ist an sich schon ein Risikoberuf. Ich habe nie gejammert und mir ist es oft schlecht ergangen. Dann bin ich halt arbeiten gegangen. Ich hatte schon Familie und bin in meiner Freizeit solange irgendwo aufgetreten, bis ich von der Musik leben konnte. Ich wollte nicht gleich den großen Künstler spielen und dann am Hungertuch nagen. Das wäre auch meinen Kindern gegenüber unverantwortlich gewesen.

Kommen wir zum Kompositionswett-bewerb: Die Vorgaben für die Einsendungen sind sehr detailliert, warum?

Neuwirth: Es darf nicht beliebig werden. Ich hasse nichts so sehr wie Beliebigkeit. Die Vielfalt besteht ja aus Unterschieden. Und wenn man nichts unterscheiden kann, ist man ein Trottel. Zum Beispiel wenn man einen Dialektsong nicht von einem Wienerlied unterscheiden kann, besonders, wenn’s um das Neue Wienerlied geht. Das passiert in den Medien immer wieder.

Wie würden Sie die Wienermusik und das Wienerlied beschreiben?

Neuwirth: Das Wienerlied ist aus einer Tradition heraus entstanden, die mit dem k.u.k. Imperium zu tun hat. Die Wienermusik deckt ein riesiges Spektrum ab. Sie reicht vom einfachen Gstanzl bis zum sinfonischen Walzer und konnte auch nur deshalb so berühmt werden, weil sie Teil eines größeren Ganzen war. Die Architektur, also der Bau der Ringstraße, gehört da dazu, aber auch der Grüngürtel. Den Wiener hat es immer aufs Land gezogen, in die Vorstädte, in die Weinberge. Die Weinkultur ist essenziell, der Tanz und die Bälle, auch das Theaterlied, Raimund, Nestroy, das alles.

Wenn man das traditionelle Wienerlied mit der alpenländischen Volksmusik vergleicht, ist das Wienerlied ein Vortragslied, die Tänze sind nicht zum Tanzen da, sondern zum Zuhören.

Neuwirth: Die Wienermusik kommt von der alpenländischen Volksmusik und wurde dann verfeinert. Und nachdem man mit einem Weinglas ohnehin nicht tanzen kann, sondern am Tisch sitzen muss, ist halt vorgespielt worden und der Wiener hat immer mehr innerlich getanzt. Dadurch mussten die Musiker nicht im Tempo bleiben, konnten die Melodiebögen ausspielen und genießen. Zudem ist die klassische Wienermusik zur Zeit der Romantik entstanden, da war auch viel Schmalziges dabei, wie man heute sagen würde, aber im guten Sinne. Besonders wichtig ist auch das Dudeln, das Wiener Jodeln, da gab es ja richtige Stars, von der Antonie Mansfeld bis zur Maly Nagl. Das waren gefeierte Göttinnen, die haben unheimlich virtuos gesungen. Es hat auch viele Kunstpfeifer gegeben, auch die Fiaker selber waren zum Teil Künstler.

So wie der Fiaker von Kronprinz Rudolf?

Neuwirth: Ja, der Bratfisch. Na ja, der konnte halt ordinäre Gstanzeln, die hat er dem Kronprinz vorgesungen. Das waren diese schwer vulgären Spittelberglieder. Der Spittelberg war ja das Hurenviertel, da kommen auch die sogenannten „Glasscherbentanz“ her, wegen der zerbrochenen Fensterscheiben. Der Kronprinz war in diesen Runden oft ein geheimer Gast.

Zur Instrumentierung: Im Fall des Schrammelquartetts handelt es sich um zwei Geigen, eine Kontragitarre (eine Gitarre mit zusätzlichen Bassseiten) und eine chromatische Knopfharmonika.

Neuwirth: Das Schrammelquartett ist das Wohnzimmerorchester des Wieners. Man kann unsere Musik in allen möglichen Besetzungen spielen, aber diese bietet die meisten Möglichkeiten.

Was macht die Wienermusik aus?

Neuwirth: Die Halbtöne, die chromatischen Verbindungen, die es im Alpenländischen nicht gibt. Ich kann aus einem Marsch einen Reggae machen – solange ich unsere Melodik beibehalte, wird es immer Wienermusik bleiben. Singt man ein Wienerlied auf Chinesisch, bleibt immer noch ein Wienerlied übrig. Singt man einen Dialektsong auf Chinesisch, bleibt Amerika übrig. Das Wienerlied hat weniger mit der Sprache als mit der Melodieführung zu tun. Die Wichtigkeit der Melodie zeigt sich besonders im „Dudeln“, dem nonverbalen Gesang. Die wienerische Melodik ist es. Wenn die so weit verschwindet, dass das Wienerische verschwindet, hört sich die ganze Musik auf.

Warum wurde gerade das Schrammelquartett von den vielen Wienermusik-Formationen des 19. Jahrhundert so berühmt?

Neuwirth: Es war das erste Mal, dass sich zwei akademisch ausgebildete Geiger, nämlich Johann und Josef Schrammel, mit der Heurigenmusik beschäftigt haben. Aus Geldnot. Sie haben nicht viel von dieser Musik gehalten, dann aber die alten Tänze ausgegraben und Blut geleckt. Sie haben die Stücke so brillant gespielt, dass der Name „Die Schrammeln“ zum Begriff geworden ist. Vor allem die Kompositionen von Johann Schrammel sind sehr berühmt. Das Quartett war nur etwa zehn Jahre auf der Bildfläche, die beiden Brüder sind mit 42 Jahren gestorben. Sie sind buchstäblich verhungert, hatten keine Rücklagen, haben nur vom Trinkgeld und vom Eintritt gelebt. Am Ende mussten sie die Geigen verkaufen. Wenn ein Musiker die Geige verkauft, dann kann er sich auch gleich begraben lassen. Und so war es auch.

Was erwarten Sie sich von den Einsendungen für den Wettbewerb?

Neuwirth: Heutige Musik mit Anknüpfung an die Tradition. Ich will nicht, dass jemand was auf einem Eierschneider komponiert. Es ist mir schon ein Anliegen, dass mit echten Instrumenten gearbeitet wird, die aus Holz gebaut sind und bei denen die Töne mit den Fingern erzeugt werden. Vielleicht nimmt der eine oder der andere eine Loop-Station dazu, das ist mir wurscht. Aber man soll auf das Schrammelquartett als solches eingehen. Ein Komponist ist ja nicht irgendwer, der muss Noten lesen, eine Partitur schreiben können, einen Anspruch an sich selbst stellen. Es geht um die unbedingte Melodie in der Wienermusik, um den Hang zur unbedingten Melodie.

Was ist das?

Neuwirth: Das ist, wie wenn ein Vogerl pfeift, es will immer weiter singen. Die unbedingte Melodie will endlos weitergehen, will springen, ganz hoch hinauf und ganz tief hinunter. Sie muss schön sein. Reichhaltig. Wenn einer auf der Uni herumsitzt und Zeitgenössisches auf Papier kritzelt, dann muss er auch für Schrammelquartett schreiben können. Meine Studentinnen und Studenten an der Universität für Musik können das dann auch uraufführen! Daher erwarte ich mir, dass etwas Neues passiert. Etwas Interessantes. Vielleicht gibt es totale Reduktionen, ist ja auch möglich, aber sie müssen genial sein! Sie müssen wienerische Konturen haben. Wohin die jungen Leute das führen, da­rauf bin ich wirklich gespannt.

Welcher Schlüsselmoment hat Sie zur Wienermusik gebracht?

Neuwirth: Ich habe zuerst Jazz gespielt und auch eine Bluesgruppe gegründet. Mit meinem Mickey-Mouse-Englisch habe ich die Texte von den Platten abgehört und gesungen. Eines Abends, das Jazzland war gerammelt voll, haben mich Amerikaner am Tisch gefragt, warum ich so einen seltsamen Südstaatendialekt drauf habe. Da wurde mir klar, dass das nicht meine Sprache ist. Ich bin nicht „born in Chicago“, ich bin „born in Floridsdorf“ und bin in eine Identitätskrise geschlittert. Meinem Vater ist das aufgefallen und er hat gesagt: Na, dann mach halt gleich ein Schrammelquartett auf. Und dann habe ich mir gedacht, dass das eigentlich unser Blues ist, eine Musik, die von unten kommt.

Wie haben Sie die Schrammelmusik erlernt?

Neuwirth: Ich habe mich in den Stadtarchiven, nach handgeschriebenen Noten suchend, herumgetrieben, bin dann auf diese Perlen, diese alten Tänze gestoßen, die faszinieren mich bis heute. Dann gab es den Schellacksammler Johnny Parth. Ein merkwürdiger Typ, der eigentlich Porträtzeichner war. Er hat Blues- und Wienerlied-Schellacks gesammelt und besaß eine Unmenge an seltenen historischen Aufnahmen. Er hat mir alte Schrammelplatten mit Weana Tanz vorgespielt. Ich war völlig aus dem Häuschen. Das war der entscheidende Moment, der mich endgültig hinüberkippen hat lassen in die eigene Kultur.

Zu dieser Zeit stand traditionelle Musik häufig unter braunem Verdacht.

Neuwirth: Die Leute haben mir alle einen Vogel gezeigt, wenn ich mit der Maly Nagl dahergekommen bin, die haben über mich gelacht. Aber ich war halt der Zeit ein bissl voraus. Kann ja auch passieren, dass einem das passiert. Ich habe immer daran geglaubt, dass man diese Musik ins Heute führen muss, und ich bin sehr glücklich, dass mir das gelungen ist.

Nach 19 Monaten Abwesenheit von der Bühne sind Sie 2018 wieder zurückgekehrt. Warum?

Neuwirth: Ich habe geglaubt, das reicht jetzt. Dann kam die Krankheit dazu, die auch ein Beweggrund war, um aufzuhören. Aber ich bin halt kein Bankbeamter. Ich kann nicht einfach aufhören und dann Rasen mähen. Das geht nicht. Ich bin depressiv geworden, ein wesentlicher Teil von mir war weg. Mit den Extremschrammeln ist es zwar vorbei, 42 Jahre hat es sie gegeben. Vielleicht lasse ich sie zu meinem 70er im Konzerthaus wiederaufleben, aber das wird wohl eine Einmaligkeit sein. Ich weiß ja nicht was morgen ist, wer weiß das schon.

Warum spielen Sie jetzt mit dem radio.string.quartet?

Neuwirth: Ein Veranstalter hat zu mir gesagt: „Du gehörst wieder auf die Bühne“, und ich habe geantwortet: „Ja, wenn, dann mit denen.“ Die zwei Geiger kenne ich gut. Sie haben bei mir, bei den Extremschrammeln, gespielt und für sich ein Jazzstreichquartett gegründet. Ich habe ein paar Platten angehört und war komplett überzeugt. Sie haben sich ein paar meiner Lieder ausgesucht und für Streichquartett arrangiert, ein paar neue habe ich jetzt auch geschrieben fürs Quartett. Sieben Lieder werden nun auf einer CD veröffentlicht. Sie ist Teil einer Quadrofonie: Feuer, Wasser, Luft und Erde. „Erd‘“ ist die erste CD, die es schon gibt. Ich hätte es ganz anders gemacht, aber ich bin halt ich und nicht das Radio.String.Quartet.

Was hätten Sie anders gemacht?

Neuwirth: Ich hätte ein paar lustige Lieder dazugetan. Weil es ein wesentlicher Teil von mir ist. Ich lache schon sehr gern. Doch die passen nicht in das Konzept. Aber bitte. Ich bin nicht der Bandleader, das war ich einmal.

Wie war es, nach 19 Monaten wieder auf der Bühne zu stehen?

Neuwirth: Anders. Mir fehlt das Instrument, meine Lyra! Ich bin da ja nur Sänger. Vielleicht bleibt es auch nur ein Projekt und wird nichts Dauerhaftes. Wobei mir das Wort irrsinnig am Wecker geht. Wenn ich das schon höre. Was ist ein Projekt? Da kommt das industrielle Vokabular plötzlich in die Kunst.

Welches Wort würden Sie bevorzugen?

Neuwirth: Wir spielen einfach miteinander. Das ist das Einzige, was ich dazu sagen kann. F


Roland Josef Leopold Neuwirth, wurde 1950 in Wien geboren. Er ist Komponist, Autor und Musiker. Ursprünglich Schriftsetzer, wurde er zum Erneuerer der Wiener Musik. 1974 gründete er die Band Extremschrammeln, Ende 2016 zog er sich von der Bühne zurück, um 19 Monate später wieder zurückzukehren. Aktuell tritt er mit dem radio.string.quartet auf. Im Juni erscheint ihre erste gemeinsame CD, „Erd‘“


Das Wiener Volksliedwerk (WVLW) befindet sich im Bockkeller, einem Haus im 16. Wiener Gemeindebezirk. Geleitet wird das Institut von der Musikwissenschaftlerin Susanne Schedtler, geschäftsführender Vorsitzender ist Herbert Zotti. Im Archiv des WVLW befinden sich u.a. 85.000 Notendrucke und an die 20.000 Flugblätter mit Wienerliedern. Aktuell läuft die Ausschreibung für einen Wienerlied-Kompositionswettbewerb.
Informationen: www.wienervolksliedwerk.at

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