Zeit am Schirm

TV-Kolumne

BARBARA TÓTH
Medien, FALTER 23/20 vom 03.06.2020

Für alle, die die Netflix-Miniserie "Unorthodox" noch nicht gesehen haben: Schauen Sie sich die an, allein schon wegen der israelischen Hauptdarstellerin Shira Haas. Es geht um eine junge Frau, die sich aus der Enge ihrer ultraorthodoxen Gemeinschaft in New York befreit und nach Berlin flieht. Für alle, die sie schon gesehen haben: Schauen Sie sich die knappe halbe Stunde von "Making of Unorthodox" dazu an!

Nicht nur, weil es einen wieder einmal daran erinnert, wie viele Menschen am Zustandekommen eines Films oder einer Serie beteiligt sind, wie sehr Filmemachen Teamarbeit ist. Sondern auch, weil viele der Schauspieler, Drehbuchautoren, Maskenbildner, Ausstatter und natürlich Deborah Feldman, deren Roman die Basis für den Film ist, einen persönlichen Bezug zum Jüdischsein haben. Sie alle erzählen in "Making of Unorthodox" über die Entstehung des Films, die Regisseurin Maria Schrader spricht übrigens beeindruckend makelloses Englisch, und man erfährt, dass ein Experte für orthodoxes Judentum -selber Rabbi -den Dreh bei allen Details beriet.

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