„Die zweite Welle? Sie darf uns keine Angst machen!“

Mathematiker Niki Popper und Public-Health-Experte Martin Sprenger waren in Sachen Corona in den vergangenen 100 Tagen nicht immer einer Meinung. Im Falter ziehen die beiden Regierungsberater eine kritische Zwischenbilanz

Barbara Tóth
POLITIK, FALTER 25/20 vom 16.06.2020

Foto: Heribert Corn

Der eine gibt lieber nicht die Hand, der andere schon. Der eine berät nach wie vor den Gesundheitsminister, der andere verabschiedete sich aus Protest Anfang April aus dem Corona-Expertenbeirat Rudolf Anschobers. Niki Popper ist auf die Simulation von Maßnahmen im Gesundheitssystem spezialisiert, Martin Sprenger hat als Public-Health-Experte das ganze Gesundheitssystem im Blick. Für den Falter setzten sie sich im Gastgarten des Café Espresso in Wien-Neubau bei leicht frostigen Temperaturen zusammen, um eine Stunde lang über ungefährliche Demos, falsche Eskalationen und schwedische Irrtümer zu diskutieren.

Falter: Es gab viel Aufregung über die Anti-Rassismus-Demo mit 50.000 Teilnehmern. Wären Sie da mitgegangen?

Niki Popper: Ja, meine 14-jährige Tochter ist auch mitgegangen. Ich halte das für völlig gerechtfertigt und notwendig.

ANZEIGE
  3459 Wörter       17 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!