„Ich schade der Partei nicht“

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat den Ruf, am Sessel der Parteichefin zu sägen. Dabei kämpft er nur für eine linkere, kantigere Partei. Vielleicht wählt er die falschen Mittel? Ein Gespräch über Stil, Skandale und seine Hoffnung auf Rot-Grün

Barbara Tóth, Nina Horaczek
POLITIK, FALTER 32/20 vom 04.08.2020

Foto: Barbara Tóth

Sommerpause schaut anders aus. Am Montag musste Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sein Regierungsteam umbauen. Sein Sozial- und Wirtschaftslandesrat Christian Illedits war wegen verbotener Geschenkannahme zurückgetreten. Die Affäre um die Commerzialbank Mattersburg zieht immer weitere Kreise. Trotzdem spielt Doskozil den Retter der Bundes-SPÖ. Wie geht sich das aus?

Falter: Sie haben kürzlich imit dem früheren SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher der Kronen Zeitung ein Interview gegeben, das sich las wie eine Bewerbung als SPÖ-Chef samt Bundesgeschäftsführer. Sind Sie das neue rote Dream-Team? 

Hans Peter Doskozil: Falsch. Erstens bewirbt man sich nicht als Spitzenkandidat. Zweitens haben wir mit Pamela Rendi-Wagner eine Parteichefin, die bei der Mitgliederbefragung bestätigt wurde und das ist gut so. 

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