"Es ist eine schwachsinnige Idee"

Das Lorenz-Böhler-Spital soll neu aufgestellt werden. Wer versorgt dann die Schwerverletzten?

BERICHT: NINA HORACZEK
POLITIK, FALTER 33/20 vom 12.08.2020

Synergieeffekte nützen, Kapazitäten optimieren und in einigen Jahren die "größte Ambulanz Wiens" sowie ein Kompetenzzentrum für Rekonstruktionschirurgie entstehen lassen. Das ist aus Sicht der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA die Zukunft des Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhauses in Wien-Brigittenau.

Die AUVA plant Großes: "Ab 1. Oktober wird das Lorenz-Böhler kein Polytrauma mehr behandeln", sagt Roland Frank, ärztlicher Direktor der AUVA. Wer mehrfach verletzt ist, mit zumindest einer lebensbedrohlichen Verletzung, wird ins Unfallkrankenhaus Meidling, das auch zur AUVA gehört, gebracht. Oder im AKH oder in der Klinik Donaustadt, wie das SMZ Ost nun heißt, behandelt. Das Lorenz-Böhler soll Schwerpunktspital für rekonstruktive Chirurgie und geplante Operationen werden. "Natürlich fährt die Rettung das Lorenz-Böhler weiterhin an", sagt Direktor Frank, "aber nicht, wenn das Verletzungsmuster eines Polytraumas gegeben ist." Auf einer verkleinerten Intensivstation werden

ANZEIGE
  691 Wörter       3 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!