"Tehran" arbeitet geschickt mit dem Nahostkonflikt

KRITIK: MICHAEL PEKLER

Feuilleton, FALTER 43/20 vom 21.10.2020

Sich als israelische Agentin am Flughafen von Teheran in eine iranische Flugbegleiterin zu verwandeln, ist nicht einfach. Wenn Tamar (Niv Sultan) zu Beginn von "Tehran" in der iranischen Metropole landet, treffen Welten aufeinander. Nicht nur religiöse und ideologische, sondern auch jene der verfeindeten Geheimdienste und ihrer jeweiligen Bevölkerung, die hier wie dort keine Ahnung vom Treiben hinter den Kulissen hat.

Tamar soll das iranische Radarsystem hacken, damit die israelische Luftwaffe ihren Angriff auf einen Atomreaktor fliegen kann. Dass sie diesen Job nicht von Tel Aviv aus erledigt, bietet Drehbuchautor und Showrunner Moshe Zonder ("Fauda") und Regisseur Daniel Syrkin eine günstige Ausgangslage: Auf die spannungsreiche Camouflage, die praktisch die gesamte erste Episode beansprucht, folgt ein genreüblicher Wettlauf gegen die Zeit, bis Tamar - der Einsatz wird mit Rücksicht auf die folgenden sieben Episoden vermasselt - auf sich gestellt in Teheran strandet.

Erstaunlich ist

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  363 Wörter       2 Minuten

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