Mehr Mut gegenüber den politischen Angstmachern

Der Neurobiologe Gerald Hüther erklärt die Corona-Krise als eine Krise der Angst. Es ist eine politische Krise, aber es gibt Auswege

KIRSTIN BREITENFELLNER
Politik, FALTER 44/20 vom 28.10.2020

Nicht nur Viren, sondern auch Angst verbreitet sich über Ansteckung. Im Moment ist Angst eminent politisch, denn die Corona-Krise wird über sie gemanagt, nicht nur von autoritären Politikern.

In der Menschheitsgeschichte trat Angst meist lokal auf: bei Einzelnen, in Gemeinschaften, Nationen oder Erdteilen. Dann kam Covid-19. "Was die gesamte Menschheit in Angst versetzt hat, war aber genau genommen nicht dieses kleine Virus, sondern die sich noch rascher als jeder Krankheitserreger über die Medien global ausbreitende Vorstellung von seiner Gefährlichkeit", schreibt der renommierte Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther in seinem Buch "Wege aus der Angst. Über die Kunst, die Unvorhersehbarkeit des Lebens anzunehmen".

Sein Beitrag zur Debatte, die für eine demokratische Gesellschaft beängstigend feindselig abläuft, zeichnet sich dadurch aus, dass er dabei auf einer allgemeinen Ebene bleibt. Sprich: Außer im fünf Seiten kurzen Vorwort kommt das Wort Corona nicht vor.

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  566 Wörter       3 Minuten

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