Kampfansage an den Islamismus

Nach den Attentaten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron die richtigen Konsequenzen gezogen

ULRICH LADURNER
Politik, FALTER 46/20 vom 11.11.2020

Islamisten hassen Emmanuel Macron. Das ist verständlich. Denn der französische Präsident hat offen ausgesprochen, was Islamisten in Europa wirklich wollen: "Die Macht übernehmen!"

Das sagte Macron in einer Grundsatzrede Anfang Oktober. Er sagte dabei dem islamistischen Separatismus in seinem Land den Kampf an. Und das ist ein weiterer Grund für den unbändigen Zorn, den er auf sich gezogen hat. Islamisten wollen nicht, dass ihre wahren Absichten ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden; sie wollen unter der Flagge des Multikulturalismus weitersegeln, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Macron hat ihnen die Maske vom Gesicht gerissen. So treffend diese Formulierung ist, so seltsam ist sie doch in dem Zusammenhang. Wer sich nämlich mit den Islamisten beschäftigt, weiß, welches Ziel sie verfolgen. Aber zwischen etwas wissen und etwas aussprechen herrscht der Abgrund der Angst. Diesen Abgrund muss der französische Lehrer Samuel Paty vor seinem Tod durchschritten haben. Weil er anhand

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