Der Neue

Mit Martin Kocher übernimmt ein Ökonom das Arbeitsministerium. Von allen Seiten streut man ihm Rosen. Zu Recht?

EVA KONZETT
Politik, FALTER 02/21 vom 13.01.2021

Wenn Sebastian Kurz am späten Samstagabend anruft, dann kann es nur um etwas Wichtiges gehen. Es ist kurz nach 22 Uhr, als der Anruf des Kanzlers den Ökonomen Martin Kocher zuhause erreicht. Ob er sich vorstellen könne, Arbeitsminister zu werden, fragt Kurz Kocher. Der Kanzler braucht schnellen Ersatz für Christine Aschbacher, die über ihre offenbar in Teilen plagiierte Diplomarbeit und Dissertation gestolpert ist. Kocher nimmt das Angebot an, kurz vor Mitternacht trifft er den Kanzler in dessen Büro. Bereits am Montag gelobt Bundespräsident Alexander Van der Bellen den neuen Minister an.

Ein ausgewiesener Experte, zumal ohne offizielle Parteimitgliedschaft, soll Aschbacher also nachfolgen. Der 47-jährige Salzburger hat an der Universität Innsbruck Volkswirtschaft studiert, lehrte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, in Göteborg und Wien. Er forscht vor allem zur Verhaltensökonomie, die untersucht, wie Individuen in wirtschaftlichen Situationen teils widersprüchlich

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