Rhythmus und Romantik

Die Wiener Musikerin und Künstlerin Conny Frischauf verbindet elektronischen Pop mit Sprachspielerei

PORTRÄT: GERHARD STÖGER
Feuilleton, FALTER 04/21 vom 27.01.2021

Von nun an ging' s bergab" heißt ein besonders schönes Lied von Hildegard Knef. Lediglich zweieinhalb Minuten benötigte die deutsche Schauspielerin und Sängerin 1967, um augenzwinkernd ihre Biografie zu erzählen. Von der Schlusspointe abgesehen, endet jede Strophe mit dem titelgebenden Satz, herrlich lakonisch hingeworfen.

In einer völlig anderen Ecke der deutschen Musiklandschaft deutete das Krautrockertrio Harmonia in "Monza (Rauf und runter)" den Lauf der Dinge ein paar Jahre später als freie Variation von Knefs Botschaft: "Immer wieder rauf und runter, einmal drauf und einmal drunter. Immer wieder hin und her, kreuz und quer, mal leicht, mal schwer."

Nun hat Conny Frischauf diese beiden Lieder fortgeschrieben - und positiv gewendet: "Es geht rauf, rauf, rauf. Es geht rauf, rauf, rauf!" So beginnt "Die Drift", das tolle erste Album der Wiener Musikerin und Künstlerin. Der Absturz bleibt aus.

Wie bei Knef und Harmonia spielt der Rhythmus auch bei Frischauf -die 34-Jährige heißt

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  748 Wörter       4 Minuten

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