„Sie verätzen uns!“

Ein Gespräch mit einem Regenwurm über Sex, Partys und Pestizide

Peter Iwaniewicz
LANDLEBEN, FALTER 07/21 vom 16.02.2021

Bild: Natfot/pixabay

Jeden 15. Februar erinnern Naturschützer mit dem „Tag des Regenwurms“ an die besondere Bedeutung dieser Tiergruppe für die Bodenbildung und deren wichtige Rolle bei der Kompostierung organischer Materialien. Im antiken Ägypten standen Regenwürmer unter dem Schutz der Königin Kleopatra, seit Jahrhunderten schätzen sie Bauern als Zeichen der Bodenfruchtbarkeit, aber heute nehmen viele Menschen den Regenwurm nur mehr als Köder für Fische oder als Nahrungsquelle heimischer Singvögel wahr. „Gerade beim Begriff ‚Wurm‘ denkt das Volk zoologisch sehr ungenau“, schrieb der Kulturhistoriker Rolf Schenda, „denn ein Wurm ist kein besonderes Tier, sondern bezeichnet bloß die äußere Form.“

Der Falter hat daher mit dem bekanntesten und größten Vertreter der 62 in Österreich heimischen Regenwurmarten, dem Großen Roten Regenwurm, über Vorurteile, Mythen, Ökosystemdienstleistungen und Klimawandel gesprochen. Das Treffen fand in einem abgedunkelten, unterirdischen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit statt.

Falter: Bevor wir beginnen, wie darf ich Sie anreden? Neben der weit verbreiteten, aber nur beschreibenden Bezeichnung als Großer Roter Regenwurm werden Sie oft auch als Tauwurm angesprochen.

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  1557 Wörter       8 Minuten

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