Der blaue Wutbürger

Opposition wie damals: Herbert Kickl hat als neuer FPÖ-Chef das Ziel, das "türkise Blendwerk" zu besiegen

BERICHT: NINA HORACZEK UND BARBARA TÓTH
Politik, FALTER 23/21 vom 09.06.2021

Es kommen härtere Tage, das dachten sich wohl einige in der FPÖ, als sie diesen Montag um Punkt acht Uhr Früh zum Parteipräsidium in der FPÖ-Bundesgeschäftsstelle in Wien antreten mussten. Kurz nach halb drei präsentierte sich Herbert Kickl als designierter FPÖ-Parteichef den Medien. Nun muss er nur noch beim eilig einberufenen Parteitag am 19. Juni gewählt werden.

Es war eine Marathonsitzung, aber das ist nichts Besonderes für den Bergkletterer und Triathleten Kickl. In seiner Partei gilt der 52-Jährige als manischer Arbeiter und als Pedant, der seine Wählerpotenziale bis in die kleinsten Sprengel hinein akribisch analysiert.

Als Parteichef wird Kickl nicht nur von sich viel verlangen, sondern auch von seinen Parteifreunden. Die Mission des neuen FPÖ-Chefs ist groß: Er will eine "Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der Republik", bis die Stunden des "größten türkisen Blendwerks der Zweiten Republik", nämlich der ÖVP an der Regierungsspitze, gezählt sind. Unter ihm

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  980 Wörter       5 Minuten

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