„Mich hat niemand aufgehalten“

Barbara Frischmuth wird 80. Ein Gespräch über Femizide und Cancel Culture, Bauwut und Chalet-Dörfer sowie Hannes Androsch und Dietrich Mateschitz

Sebastian Fasthuber
FEUILLETON, FALTER 26/21 vom 29.06.2021

Foto: Heribert Corn

Vom Altausseer See führt eine kleine Straße ein paar hundert Meter hinauf zu dem Haus, in dem Barbara Frischmuth lebt. Dieser Abstand ist wichtig. Durch die erhöhte Lage hat die Autorin, die am 5. Juli ihren 80. Geburtstag feiert, ihre Ruhe vom touristischen Trubel, Verkehr und Baulärm. Und sie hat ihren Garten, der inzwischen ebenso bekannt ist wie ihr breites erzählerisches Werk, das 1968 mit „Die Klosterschule“ seinen Anfang nahm.

Falter: Frau Frischmuth, schön haben Sie es hier. Oder trügt die Idylle?

Barbara Frischmuth: Hier oben bin ich zum Glück geschützt. Mein Garten macht mir natürlich Freude. Aber das Leben am Land ist überhaupt nicht idyllisch. Besonders die Bauwut bereitet mir Sorgen. Österreich liegt da an der Spitze.

ANZEIGE
  2334 Wörter       12 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Feuilleton-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!