Der Straßenkampf hat begonnen

Plötzlich war die Wiese planiert. In der Donaustadt begannen vergangene Woche Vorarbeiten für die umkämpfte Stadtstraße Aspern. Es geht um mehr als ein paar Kilometer Asphalt

Emil Biller
STADTLEBEN, FALTER 33/21 vom 17.08.2021

Foto: Christopher Mavrič

Werner Schandl breitet am Rande der Blumengärten Hirsch­stetten einen riesigen Stadtplan aus. Hier, mitten in der Donaustadt, züchtet die Stadtgärtnerei Blumen für das Stadtgebiet. Rosen blühen, Bienen summen, Teichwasser glitzert in der Sonne. Doch in Sichtweite des Idylls soll schon bald eine Asphaltwüste entstehen.

Schandl hebt den Blick vom Plan und zeigt auf das Feld vor ihm: „Da vorn würde ein Tunnel der Stadtstraße beginnen. Wenn sie das hier bauen, fahren täglich 40.000 Autos quasi durch die Kinderzimmer der Nachbarschaft.“

Einige Kilometer Luftlinie weiter nimmt die Straße bereits Formen an. Das Hausfeld neben der U2-Trasse, früher ein Kornfeld, ist zur Großbaustelle geworden: Bagger heben Erde aus, ein Bohrgerät zieht Proben aus der planierten Steppe. Der erste Schritt zur Stadtstraße Aspern. Und in ihr sehen Kritiker den ersten Schritt zur Lobauautobahn.

  1476 Wörter       7 Minuten

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