Fridays for Future radikalisieren sich

Die Klimabewegung veränderte mit friedlichen Protesten Österreich. Nun setzt sie erstmals auf passiven Widerstand

ANALYSE: BENEDIKT NARODOSLAWSKY
Natur, FALTER 35/21 vom 01.09.2021

Foto: Fridays for Future/Timon Schiesser

Die kleine Revolution kommt früh am Morgen. Rund 100 Klimaaktivisten haben sich am Montag in Hirschstetten versammelt, um die Bagger zu stoppen, die der Wiener Stadtstraße den Weg ebnen wollen. Die Aktivisten sehen darin nicht nur eine teure Fehlplanung, die zu mehr Verkehr und klimaschädlichen Abgasen führen wird, sondern auch den Baustart für den Lobautunnel, der das Wiener Naturschutzgebiet queren soll. "Lobau bleibt" haben die Aktivisten auf ihr Transparent gemalt.

Die kapitalismuskritischen Klimaschützer von System Change, not Climate Change! sind da, die radikalen Umweltaktivisten von Extinction Rebellion auch. Doch eine Bewegung ist neu hier: Rund 20 Aktivisten von Fridays for Future blockieren ebenfalls die Baustelle in Hirschstetten. Radikalisieren sich die Fridays gerade?

Kurzer Rückblick. Am 20. August 2018 setzte sich die damals 15-jährige Greta Thunberg vor das schwedische Parlament, anstatt in die Schule zu gehen. Mit dieser Protestaktion begründete sie eine globale

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  462 Wörter       2 Minuten

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