Braucht Wien die Stadtstraße?

Der Bezirksvorsteher sagt, die Donaustadt hat ohne Stadtstraße keine Zukunft. Die Umweltaktivistin sagt, sie hat durch die Klimakrise keine Zukunft. Ein Streitgespräch

Benedikt Narodoslawsky, Maria Motter, Raimund Löw
STADTLEBEN, FALTER 38/21 vom 21.09.2021

Foto: Heribert Corn

Die Bagger sind aufgefahren, aber sie graben nicht. Seit 30. August besetzen Klimaaktivisten die Baustellen der geplanten Stadtstraße in der Donaustadt. Sie haben damit eines der größten Infrastrukturprojekte Wiens gestoppt.

Die Stadt sieht in der Straße eine Notwendigkeit, damit Wien weiter wachsen kann. Für Klimaaktivisten gilt sie hingegen als erste Etappe zu Wiens Autobahn- und Schnellstraßenring samt Lobautunnel, der den Nationalpark Donau-Auen queren soll. Schon werden Erinnerungen an die Besetzung der Hainburger Au aus dem Jahr 1984 wach, die Österreichs Umweltpolitik mitbegründete.

Im Nordosten Wiens, wo die Stadt zum Land wird, werden nun große gesellschaftliche Fragen verhandelt. Wie viel Autoverkehr ist dem Menschen zumutbar? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Und wie hält es Wien mit dem Klima?

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  3106 Wörter       16 Minuten

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