Die „Österreich“-Affäre

Scheinrechnungen und Chats erwecken einen hässlichen Verdacht: Sebastian Kurz soll die öffentliche Meinung mit frisierten Studien manipuliert und wohlwollende Berichterstattung in Boulevardmedien gekauft haben – mit 1,2 Millionen Steuergeld. Die Hintergründe eines beispiellosen Kriminalfalls.

Florian Klenk
06.10.2021

Sebastian Kurz wird von Wolfgang Fellner interviewt. Foto: oe24 / YouTube

Am 23. Januar 2018 war Jim Lefebre sauer auf den österreichischen Boulevard. Der junge und mit den Usancen der Neuen Volkspartei offenbar noch nicht vertraute Pressesprecher des damaligen ÖVP-Finanzministers Hartwig Löger tippte deshalb eine Whatsapp-Nachricht an Thomas Schmid, den damaligen Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium.

Lefebre: „Zur Info. „Österreich“ hat Löger in Brüssel nicht einmal gebracht… heute nur einmal klein. Trotz umfassender vorab Ankündigung und ausführlicher Info“.

Thomas Schmid: „Das liegt daran, dass wir denen keine Geld Zusagen gemacht haben. Die stehen noch auf null. Und du hast ja den Helmuth Fellner (der für Inseratendeals zuständige Bruder von Österreich-Chef Wolfgang Fellner, Anm.) auch noch nicht getroffen“.

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