Die „Österreich“-Affäre
Scheinrechnungen und Chats erwecken einen hässlichen Verdacht: Sebastian Kurz soll die öffentliche Meinung mit frisierten Studien manipuliert und wohlwollende Berichterstattung in Boulevardmedien gekauft haben – mit 1,2 Millionen Steuergeld. Die Hintergründe eines beispiellosen Kriminalfalls.
Am 23. Januar 2018 war Jim Lefebre sauer auf den österreichischen Boulevard. Der junge und mit den Usancen der Neuen Volkspartei offenbar noch nicht vertraute Pressesprecher des damaligen ÖVP-Finanzministers Hartwig Löger tippte deshalb eine Whatsapp-Nachricht an Thomas Schmid, den damaligen Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium.
Lefebre: „Zur Info. „Österreich“ hat Löger in Brüssel nicht einmal gebracht… heute nur einmal klein. Trotz umfassender vorab Ankündigung und ausführlicher Info“.
Thomas Schmid: „Das liegt daran, dass wir denen keine Geld Zusagen gemacht haben. Die stehen noch auf null. Und du hast ja den Helmuth Fellner (der für Inseratendeals zuständige Bruder von Österreich-Chef Wolfgang Fellner, Anm.) auch noch nicht getroffen“.
Lefebre: „Das kann doch nicht wahr sein!“
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