"Donn frog i eam: Sterbn, ko ma des lerna?"

Der beste Dialektpop für den Herbst tönt steirisch: Neue Alben von den Wahlwienern Klaus Tschabitzer und Paul Plut

MUSIKKRITIK: GERHARD STÖGER
Feuilleton, FALTER 42/21 vom 20.10.2021

Die Feierlichkeiten werden Anfang November in überschaubarem Rahmen stattfinden. Gebucht ist die Kunsttankstelle Ottakring, ein alternativer Ausstellungsraum in der Grundsteingasse. Dabei hat Klaus Tschabitzer gleich drei Gründe, ein Fass aufzumachen: Er wird 60, sein Musikprojekt Der Schwimmer besteht heuer seit genau 20 Jahren, und eine neue Platte gibt es auch, "A Heaz".

Es ist das bereits siebte Album des Schwimmers, der sich nach einem Sixties-Film mit Burt Lancaster in der Hauptrolle benannt hat, von der One-Man-Show zum Bandkollektiv gewachsen und stilistisch stets offen, in der Ästhetik aber stoisch sturschädelig geblieben ist. Rock 'n'Roll der ganz frühen Jahre, Americana und die literarische Arbeit der Wiener Gruppe sind fixe Bezugsgrößen des gebürtigen Judenburgers. Eine anarchische Grundhaltung ist omnipräsent, das Faible für Jazz schlägt sich neuerdings auch in der eigenen Musik nieder, und Poesie und Humor sind hier enge Verwandte -die eine nie prätentiös, der

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