Ein wenig Leben

Die Corona-Krise hat den Tod vom privaten ins öffentliche Bewusstsein geholt. Der Falter hat vier Menschen kurz vor ihrem Ende besucht. Sie empfinden Reue und Familiensinn, Verantwortung und Glückseligkeit

Lukas Matzinger
STADTLEBEN, FALTER 51/21 vom 21.12.2021

Foto: Patrick Rieser

Kommen Sie bald“, sagt Editha Gasserlick, „ich bin eine Zeitbombe: Es kann heute so weit sein, es kann morgen so weit sein.“

Editha Gasserlick ist 88 Jahre alt, der Krebs in ihrem Bauch hat beide Lungenflügel befallen. Ihre Tumormarker schießen nach oben, sie weiß nicht genau, wo sie gerade stehen, so oft gehe sie nicht zur Untersuchung.

Stattdessen steht sie fast jeden Tag mit ihrer Freundin aus dem Pensionistenklub beim Punschstand, „und weiß nicht, ob ich wieder heimkomme“.

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  2786 Wörter       14 Minuten

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