Da wächst kein Gras mehr drüber

Cannabis beeinträchtigt das Gehirn. Und zwar ganz schön lange, wie eine neue Arbeit zeigt

ANNA GOLDENBERG
Politik, FALTER 04/22 vom 26.01.2022

Illustration: Ole Hoffmann

Wie stark ist ein "kleiner Joint"? Alexandre Dumais wüsste es gerne. Dumais ist Psychiater, spezialisiert auf Suchtkrankheiten, und forscht an der Universität von Montréal. Gemeinsam mit drei Kollegen hat er gerade im renommierten Fachjournal Addiction eine Meta-Metastudie veröffentlicht. Dabei werden Ergebnisse anderer Überblicksstudien nochmals zusammengefasst und statistisch neu berechnet. So wurden insgesamt 44.000 Probanden inkludiert. Die große Frage, die sie beantworten wollen: Wie verändert Cannabis-Konsum die kognitiven Fähigkeiten?

Nach Alkohol und Nikotin ist Cannabis, zu Deutsch Hanf, auf Platz drei der weltweit beliebtesten Drogen. Dessen berauschendes Harz wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Auch in Wien haben es laut Suchtmittelmonitoring 2019 28 Prozent der Befragten ab 15 Jahren bereits probiert; 1993 waren es nur fünf Prozent gewesen. Acht Prozent konsumierten es im vergangenen Monat, im Lockdown 2020 dürften die Zahlen leicht gestiegen sein. In knapp

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  819 Wörter       4 Minuten

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