Das Geld der Vielen

Der Thinktank Momentum bekam von der Arbeiterkammer 1,8 Millionen Euro und legte das nicht offen

FLORIAN KLENK
Politik, FALTER 04/22 vom 26.01.2022

Wie finanziert sich linke Wirtschaftsforschung? Die Neos haben diese Frage in einer parlamentarischen Anfrage gestellt und sich das Momentum Institut der ehemaligen ÖH-Vorsitzenden und ehemaligen SPÖ-Vordenkerin Barbara Blaha vorgeknöpft. Der Claim: "Der Thinktank der Vielen." Nicht ohne Grund: Blaha bewirbt ihr Institut und das vom Institut herausgegebene Onlinemagazin Moment auf ihrer Website mit dem sehr selbstbewussten Satz, es werde "unabhängig von politischen Parteien, Konzernen, Banken und dem Einfluss von Institutionen und Großspender:innen" betrieben. Moment nehme auch kein Geld von Großkonzernen, Ministerien oder Parteien, so die Website. Im Gegenteil: Man suche Spender für den von Moment vertretenen "unbeugsamen und unabhängigen Journalismus". Denn man verstehe sich als Kontrapunkt zu Thinktanks wie Eco Austria, der maßgeblich von der Industriellenvereinigung gesponsert sei.

Das sind hehre Worte. Der Neos-Abgeordnete Gerald Loacker thematisierte deshalb, dass laut der

ANZEIGE
  484 Wörter       2 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe 6 Monate FALTER um 3,20 € pro Woche
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!