Gelesen

Bücher, kurz besprochen

BARBARA TÓTH
Politik, FALTER 04/22 vom 26.01.2022

Alles, nur nicht langweilig Paris im Frühling 1929. Simone de Beauvoir versetzt Jean-Paul Sartre bei deren erstem Rendezvous. Trotzdem entwickelt sich zwischen den beiden angehenden Philosophen eine faszinierende Liebesgeschichte, Vorbild für viele Paare, die sich auf ewig lieben, aber das Bett auch einmal mit jemand anderem teilen wollen. Mit Sartre und Beauvoir eröffnet der Autor Florian Illies einen Reigen an Paaren und Menages à trois, die sich in den Zwischenkriegsjahren in Berlin, Wien, Zürich, Paris und an anderen Orten des Jetsets an alternativen Lebensformen ausprobierten. Er erzählt Zeitgeschichte und große Politik im Kleinen, Persönliches anhand von Tagebüchern, Briefen und Tageszeitungen. Berühmte Namen kommen einem dabei sehr nahe, es menschelt gehörig, auch wenn Illies im Ton lakonisch-feuilletonistisch bleibt.

Es ist eine kurze Ära voll flirrender Möglichkeiten, zumindest für die begüterte, intellektuelle und künstlerische Elite. Ihre Protagonisten sind, was

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  318 Wörter       2 Minuten

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