Das Wiener Rathaus schaltet nun auf scharf

Fünf Monate nach der Besetzung der Stadtstraße ließ die Stadt Wien das Protestcamp der Klimaaktivisten räumen

BENEDIKT NARODOSLAWSKY
Politik, FALTER 05/22 vom 02.02.2022

Foto: FALTER/Soraya Pechtl

Am Dienstagvormittag, kurz vor Redaktionsschluss, fuhren die Polizeibusse an der Wiener Hausfeldstraße nahe der U2-Station vor. Sie sperrten die Zufahrten und zogen einen Ring um das nahe Protestcamp. Schon am 9. Dezember hatte die Stadt die Versammlung dort auflösen lassen. Die Klimaaktivisten waren dennoch geblieben. Es geschah, was seither jeden Tag erwartet wurde: Die Polizisten begannen mit der Räumung des Protestcamps.

Das Camp hatten Klimaaktivisten vor fünf Monaten als eines von mehreren errichtet. Ihr Protest richtete sich ursprünglich gegen die geplante Wiener Außenring-Schnellstraße S1. Das Projekt barg für Umweltschützer viel Symbolik: Der Verkehr ist nicht nur Österreichs größtes Klimaproblem, das Projekt beinhaltete auch den umstrittenen Lobautunnel, der durch den Nationalpark Donau-Auen führen sollte. Die Stadtstraße hatte zwar gar nichts mit dem S1-Projekt zu tun. Die Aktivisten nahmen die Stadtstraßen-Bauarbeiten aber als Anlass zur Besetzung, weil die Stadtstraße

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  382 Wörter       2 Minuten

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