Staus am See

Ganz Wien spricht über die Seestadt: Was die Menschen dort brauchen, wie sie sich fortbewegen sollen. Wollen die Bewohner die Stadtstraße überhaupt?

Katharina Kropshofer, Soraya Pechtl
STADTLEBEN, FALTER 06/22 vom 08.02.2022

TU-Professor Hermann Knoflacher kämpft seit 60 Jahren für Verkehrsberuhigung (Foto: Heribert Corn)

Ein erhobener Zeigefinger muss nicht immer nach oben zeigen. Hermann Knoflacher streckt seinen waagerecht nach vorne und zeigt auf ein Parkhaus: „Da vorne sehen wir die erste Todsünde. Die gehören eigentlich an den Stadtrand.“

Stattdessen habe die Stadt das Parkhaus, diese „Todsünde“, hier gleich neben der U-Bahn-Station Seestadt gebaut. „Wer das Auto in der Nähe hat, wird es auch verwenden“, sagt der 81-Jährige.

Knoflacher ist ehemaliger Leiter des Instituts für Verkehrsplanung und Verkehrswesen der Technischen Universität Wien, oft kritisierter Vater der autofreien Innenstadt, vielleicht Österreichs oberster Autobekämpfer. Und für diese Reportage so etwas wie ein Reiseleiter.

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  2263 Wörter       11 Minuten

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