Wie versext ist Österreich?

Die Sexualforschung verrät wenig über das Treiben in den heimischen Schlafzimmern. Warum eigentlich?

ANNA GOLDENBERG
Politik, FALTER 06/22 vom 09.02.2022

Illustration: Oliver Hoffmann

Seit der Geburt unseres Sohnes vor einem Jahr schläft mein Mann nicht mehr mit mir", klagt die 34-jährige Angestellte. "Ich liebe meinen Mann auch ohne Sex - aber ob ich das in fünf Jahren auch noch sagen kann?" An die vielen maschinenbetippten Blätter erinnert sich Gerti Senger noch gut. 1993 verteilte die Kronen Zeitung, für die die Psychologin schon damals eine Sex-Kolumne schrieb, über eine Million Fragebögen, von rund 10.000 Menschen kamen Antworten. Die Themen: Persönlichkeit und Familie, Liebe und Sex. Das Mitteilungsbedürfnis sprengte die Fragebögen, viele legten erklärende Briefe bei.

Ohne Sexualität keine Menschheit - doch die menschliche Sexualität ist erstaunlich schlecht erforscht. In Deutschland versucht das Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf seit 1949, die deutsche Sexualität zu verstehen, in den Vereinigten Staaten erforscht das Kinsey Institut an der Universität von Indiana

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  819 Wörter       4 Minuten

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