Russland im Krieg

Schon vor Russlands Invasion in der Ukraine herrschte Aufruhr in der Moskauer Kulturszene. Nach dem Beginn des Krieges hat sich der Ton in den Debatten weiter verschärft. Eine Reise in die russische Hauptstadt

Erich Klein
FEUILLETON, FALTER 10/22 vom 08.03.2022

Denkmal für Wladimir den Heiligen. Das Original steht in Kiew, Putin ließ eine Replik vor dem Kreml errichten (Foto: Erich Klein)

Anfang Februar 2022 wartet Moskau auf den Frühling. Nicht auf jenen „russischen Frühling“, den Wladimir Putin 2014 mit der Okkupation der Krim und dem Krieg im Donbass verkündet hatte. Ich bin seither nicht mehr in der Megapolis Moskau, in der ich beinahe zehn Jahre gelebt hatte, gewesen. Erst zu Beginn dieses Jahres reise ich wieder in die russische Hauptstadt.

Wenn der Schneematsch kein Ende findet, beginnen im März Depressionen – aber jetzt ist die Stadt trotz westlicher Sanktionen der letzten Jahre von quirligem Leben erfüllt. Fahrradboten überall, hypermoderne Autobusse, neue U-Bahn-Züge, unzählige neue Metrostationen.

Eigentlich bereite ich eine Radiosendung über Russland ohne Putin vor. Ob das überhaupt geht? Es sollte sich das Gegenteil herausstellen.

ANZEIGE
  1736 Wörter       9 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Feuilleton-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!