Die Bauern brauchen einen Neustart

Natur und Landwirtschaft sind Verbündete, keine Feinde. Hoffentlich sieht das auch die oder der Neue im Agrarministerium so

GERLINDE PÖLSLER
Falter & Meinung, FALTER 19/22 vom 11.05.2022

Foto: Alexander Fox | Pixabay

Als Elisabeth Köstinger am Montag ihren Rücktritt verkündete, wirkte sie wie von schwerer Last befreit. Strahlend erzählte die ÖVP-Landwirtschafts- und Tourismusministerin, sie habe ohnehin schon beim Abgang von Sebastian Kurz ans Gehen gedacht, doch Neo-Kanzler Karl Nehammer habe sich ihren Verbleib gewünscht. Gut, dass sie jetzt den Schlussstrich gezogen hat. Köstinger war bei den ihr anvertrauten Themen nicht auf der Höhe der Zeit, weder als Ministerin für Nachhaltigkeit (bis 2020) noch als Agrarministerin. Was mit der Klimakrise und dem Artensterben wirklich auf uns zukommt, was diese für unsere Kinder und auch Köstingers kleinen Sohn mit sich bringen werden, scheint nie richtig bei ihr angekommen zu sein.

So fasste sie die Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission, die die Landwirtschaft nachhaltiger machen soll, als Zumutung auf. In Brüssel lobbyierte sie gegen das Ziel, dass weniger Pestizide auf den Feldern landen. Den heimischen Biobauern knallte sie im Vorjahr neue Förderregeln

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